UPDATE März 2015:
Dank des großen Engagenets vieler Flörsheim-Dalsheimer Bürgerinnen und Bürger konnte ein über 300 Seiten starker Bildband mit Texten und vielen Informationen über unsere Ortsgemeinde erstellt werden. Dieser befindet sich derzeit in Druck. Der Verkauf startet 2016!

Der Arbeitskreis Heimatbuch hat es sich zur Aufgabe gemacht, die jüngste Vergangenheit aus Flörsheim-Dalsheim aufzubereiten, zu dokumentieren und in einem Heimatbuch zusammenzufassen. Dabei sollen eine Vielzahl informativer und unterhaltsamer Beiträge einen Bogen von wissenschaftlich fundierten Streifzügen durch die Historie, die Aktivitäten der verschiedenen Vereine und Interessensgruppen, der Kirchen, der Gewerbebetriebe u.v.m., bis hin zu humoristischen Beiträgen spannen. Damit präsentiert sich unsere Gemeinde vor dem Hintergrund der geschichtlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung in einem lebendigen und bunten Bild. In den bisherigen Treffen des Arbeitskreises Heimatbuch wurde detailliert über die inhaltliche Struktur des Heimatbuches beraten und die Vorgehensweise skizziert.

Im ersten Arbeitsschritt werden momentan Fotodokumente aus alten Tagen gesammelt und digitalisiert. Wer früheres Bildmaterial von Flörsheim-Dalsheim hat, bitte bei Karin Henn melden. Die Bilder werden digitalisiert und eine umgehende Rückgabe wird zugesichert.

Zwischenzeitlich hat der Arbeitskreis Heimatbuch ein eigenes Logo, das die Künstlerin Rebecca Foltin aus Wien, eine Freundin von Frau Sylvia Stumm, erstellt hat. Das Bild zeigen zwei „Bekannte“ aus Flörsheim-Dalsheim. Aus den beiden strahlenden Gesichtern spricht die Lebensfreude, ein „Flörsheim-Dalsheimer“ zu sein und die innige Verbundenheit (Arm in Arm) steht für das WIR-Gefühl der Gemeinde. Unseren älteren Mitbürgern dürften die Lewwerworscht und de Beerefresser noch gut bekannt sein, sind dies doch die Necknamen für Dalsheim und Flörsheim.

Früher war es Brauch, dass Ortschaften Uznamen oder Spitznamen hatten. Heute liegt die Namensgebung oft im Dunkeln, rührt aber meist von besonderen Begebenheiten bzw. Eigenschaften oder Gewohnheiten der Bewohner her. Mit Uznamen wurden die Bewohner eines Ortes bei Neckereien oder Streitereien tituliert. Dabei gibt es verschiedene Erklärungen für den Ursprung der Uznamen. Damit dieses alte Brauchtum nicht irgendwann völlig in Vergessenheit gerät, erhält das Bild in unserem Heimatbuch einen ganz besonderen Platz. Das Logo soll es bereits bald als Aufkleber geben.

Über die Entwicklung des Heimatbuches und die weiteren Aktivitäten des Arbeitskreises werden wir regelmäßig im Amtsblatt berichten. Wer sich an der Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit unserer Doppelgemeinde beteiligen möchte ist hierzu herzlich eingeladen. Die nächsten Treffen werden im Amtsblatt bekannt gegeben.

Hier finden Sie eine Kurzbiographie der Künstlerin Rebecca Foltin